Dieser Rechner ist speziell für den deutschen Markt optimiert und berücksichtigt Bundesländer-spezifische Grunderwerbsteuer sowie Sonderfälle wie den Kauf von Eltern/Großeltern.
Hinweis: Diese Berechnung ist ein Beispiel und ersetzt keine individuelle Finanzierungsberatung. Zinssätze, Gebühren und steuerliche Regelungen können sich ändern oder abweichen.
Wählen Sie das Bundesland, in dem sich die Immobilie befindet. Der Rechner nutzt die landesspezifische Grunderwerbsteuer (GrESt) für die Nebenkostenkalkulation.
Übersicht der landesspezifischen Grunderwerbsteuer-Sätze (GrESt) in Deutschland. Die Sätze beeinflussen die Nebenkosten Ihres Immobilienkaufs und werden im Rechner automatisch berücksichtigt.
| Bundesland | Steuersatz |
|---|---|
| Baden-Württemberg | 5,0 % |
| Bayern | 3,5 % |
| Berlin | 6,0 % |
| Brandenburg | 6,5 % |
| Bremen | 5,0 % |
| Hamburg | 5,5 % |
| Hessen | 6,0 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 6,0 % |
| Niedersachsen | 5,0 % |
| Nordrhein-Westfalen | 6,5 % |
| Rheinland-Pfalz | 5,0 % |
| Saarland | 6,5 % |
| Sachsen | 5,5 % |
| Sachsen-Anhalt | 5,0 % |
| Schleswig-Holstein | 6,5 % |
| Thüringen | 5,0 % |
Aktivieren Sie diese Option, wenn die Immobilie von direkten Verwandten (Eltern/Großeltern) erworben wird. In vielen Konstellationen fällt dann keine Grunderwerbsteuer an; der Rechner setzt die GrESt in diesem Fall auf 0 %.
Der Kaufpreis der Immobilie. Er bildet die Basis für die Nebenkosten (prozentuale Sätze) und die Ermittlung des Nettodarlehens.
Ihr Eigenkapital reduziert den benötigten Darlehensbetrag. Zusammen mit den Nebenkosten entsteht der Finanzierungsbedarf, aus dem Rate und LTV berechnet werden.
Tragen Sie die Maklercourtage ein. Der Rechner weist die Maklerprovision als Teil der Nebenkosten gesondert aus.
Schätzung der Notar- und Grundbuchgebühren in % vom Kaufpreis (üblich ca. 1,5 %-2,0 %). Dieser Posten wird separat in den Nebenkosten gezeigt.
Wählen Sie die gewünschte Sollzinsbindung (z. B. 10, 15, 20, 25 oder 30 Jahre). Sie beeinflusst die Zinsabschätzung bei automatischer Ermittlung und bestimmt die Restschuld-Berechnung zum Bindungsende.
Die Tilgung zu Beginn in Prozent pro Jahr. Die monatliche Annuität ergibt sich aus Sollzinssatz + Tilgung bezogen auf den Nettodarlehensbetrag.
Ist die Option aktiv, schätzt der Rechner den Sollzins anhand des Beleihungsauslaufs (LTV) und der gewählten Zinsbindung. Alternativ können Sie die Option deaktivieren und einen manuellen Zinssatz eintragen.
Maklerprovision (gesamt) = Kaufpreis × Provisionssatz (inkl. MwSt.).
Bei Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern durch Verbraucher wird die Provision gemäß §§ 656c, 656d BGB in der Regel 50:50 zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. In anderen Konstellationen kann die Verteilung abweichen (frei verhandelbar).
Notar- & Grundbuchkosten = Kaufpreis × angesetzter Prozentsatz. Enthält Beurkundung, Eintragungen und Gebühren rund um den Eigentumsübergang.
GrESt = Kaufpreis × landesspezifischer Steuersatz. Bei Kauf von Eltern/Großeltern kann die GrESt i. d. R. entfallen und wird auf 0 % gesetzt.
Tipp: Eine höhere Tilgung senkt die Restschuld schneller, erhöht aber die Monatsrate. Längere Zinsbindungen bieten Planungssicherheit, können aber zu leicht höheren Zinsen führen.
Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland. Dadurch ändern sich die Nebenkosten und damit der effektive Finanzierungsbedarf.
Der Rechner nutzt eine Heuristik, die den Zins aus LTV und Zinsbindung ableitet. Sie erhalten so schnell eine realistische Orientierung, können aber jederzeit auf manuelle Eingabe umschalten.
Nein. Die Ergebnisse dienen der Vorabschätzung. Individuelle Angebote können aufgrund von Bonität, Objektlage, Beleihungswert, Fördermitteln u. v. m. abweichen.
Fazit: Mit diesem Immobilienfinanzierungsrechner erhalten Sie eine fundierte, transparente und schnelle Erstkalkulation – ideal zur Budgetplanung, Vergleich von Szenarien und Vorbereitung auf Gespräche mit Banken oder Finanzierungsvermittlern.